MARTIN TICHY
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STADTPLANUNG – AKTIV DIE ZUKUNFT EINER WACHSENDEN STADT GESTALTEN

Griesheim wächst und wandelt sich – diesen Prozess sehe ich zuerst als Chance. Meine Aufgabe und mein Ziel ist es, den Griesheimern dabei Orientierung und Zuversicht zu geben.

 

Das Wachstum findet zum einen in den Neubaugebieten statt, und zum anderen durch zusätzliche Gebäude und die Überbauung vorhandener Gebäude im Bestand. Dabei geht es mir immer darum, lebendige Quartiere mit hoher Aufenthaltsqualität zu erhalten und neue zu schaffen.

 

Lebendig, das bedeutet für mich Wohnraum für alle Bevölkerungs-schichten in Kombination mit sozialer Infrastruktur (z.B. Kinderspielplatz, Hausarzt, Treffpunkt für Menschen jeden Alters), einer Nahversorgung (z.B. Metzger, Bäcker oder Kiosk) und die Möglichkeit zur Ansiedlung von nicht störendem Gewerbe (z.B. freie Berufe und Dienstleistung).

 

Was passiert, wenn der Wandel Griesheims nicht von einer Stadtplanung mit Orientierung und Perspektive begleitet wird, lässt sich für mich sehr gut an der Wilhelm-Leuschner-Straße – unserer Chaussee – beobachten:

 

Am Westeingang liegen die städtischen Grundstücke brach, verfallen oder werden als Parkplatz zweckentfremdet. Ein Plan für die Kreuzung Groß-Gerauer-/Wilhelm-Leuschner-/Pfungstädter Straße und die Zukunft des Kochschulhauses fehlt. Das Innenstadtprojekt

ist – wieder – auf einem hoffnungsvollen Weg. Doch die Zukunft des „restlichen“ Quartiers und des Georg-Schüler-Platzes bleibt ebenso unklar, wie eine Lösung für den erhöhten Platzbedarf der Friedrich-Ebert-Schule, wenn sie dem „Pakt für den Nachmittag“ beitritt. Nachdem die alte Polizeistation jahrelang verfallen ist und alle Anregungen für eine Überplanung abgeblockt wurden, blieb jetzt nur der Abriss. Eine Idee oder gar eine Planung, was an dieser Stelle möglich oder nötig ist, und welche Optionen sich im Zusammenhang mit der weiteren Sanierung des Rathauses ergeben – Fehlanzeige.

 

Zusammen mit Ihnen möchte ich erreichen, dass Griesheim diese Herausforderungen endlich annimmt und seine hervorragenden Chancen aktiv gestaltet und nicht nur verwaltet. Nur dann wird Griesheim seine Identität und seinen Charme behalten – eine Stadt, in der wir alle gerne leben, wohnen und arbeiten.

 

Meine städtebaulichen Ziele als Bürgermeister sind:

 

  • Die Umsetzung des Innenstadtprojektes mit einer städtebaulichen Lösung, die zum Quartier und zu Griesheim passt und einen Supermarkt als Nahversorger langfristig sichert.

  • Die Entwicklung der Konversionsflächen als ein Quartier, in dem Leben, Wohnen und Arbeiten für alle Bevölkerungsgruppen möglich ist. Kurze Wege und eine verdichtete Bebauung mit hoher Aufenthaltsqualität sollen zum Markenzeichen des neuen Quartiers werden.

  • Die Überplanung und Neubebauung des Westeingangs, die einen attraktiven Eingang in die Stadt von Westen her schafft, das historische Nikolosehaus erhält und freistellt, durch Beschränkung des Verkehrs auf eine Achse neue Baufelder und Straßenfronten schafft, und die zeitnahe Verlängerung der Straßenbahn nach Westen offen hält.

  • Der Erhalt und die Schaffung von lebendigen Quartieren mit dem Ziel, möglichst viele Dinge auf kurzem Wege erledigen zu können.

  • Eine integrierte Verkehrsplanung, die die Fußgänger, Radfahrer und den ÖPNV endlich in den Mittelpunkt stellt. Die Anwohner an vielen Straßen sind schon heute vom Kraftfahrzeugverkehr stark belastet. Nur wenn wir es schaffen, das Wachstum ohne zusätzlichen PKW-Verkehr zu bewältigen, bleibt Griesheim attraktiv und lebenswert.

 

 

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