MARTIN TICHY
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VOM RATHAUS ZUM BÜRGERAMT

Das Rathaus ist die erste Anlaufstelle für Fragen und Anliegen der Griesheimerinnen und Griesheimer. Dies ist für mich ein Zeichen der Wertschätzung der Arbeit im Rathaus und Herausforderung zugleich.

 

Viele Angelegenheiten können jedoch heute noch nicht auf dem Rathaus beantwortet oder erledigt werden, weil sie Dinge betreffen, die nicht zum direkten Aufgabenbereich der Stadt Griesheim gehören. Dazu zähle ich Dienstleistungen und Beratungsangebote des Landkreises, von weiteren Institutionen, von Vereinen und Verbänden, die heute an anderen Orten in Griesheim oder nur an einer Stelle im Kreis angeboten werden. Dies möchte ich ändern und gleichzeitig die Abläufe bürgerfreundlicher und effektiver gestalten. Dadurch soll sich das heutige Rathaus Schritt für Schritt zu einem Bürgeramt weiterentwickeln.

 

Diese Aufgabe ist für mich ein kontinuierlicher Prozess, der nur erfolgreich umgesetzt werden kann, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus, die Bürger sowie die Gruppen und Institutionen, die in diesem Bürgeramt ihre Dienstleistungen anbieten, offen und auf Augenhöhe miteinander kommunizieren und die Themen und Aufgaben mit dem gemeinsamen Ziel angehen, das bestmögliche Ergebnis für die Menschen, die Rat und Hilfe suchen, zu erreichen.

 

Eine meiner zentralen Überlegungen dazu ist, die Stadtbücherei und die Beratungsangebote aus dem Georg-August-Zinn-Haus im zukünftigen Bürgeramt unter einem Dach - direkt im Rathaus oder in einem Anbau - unterzubringen. Beratung und Verwaltung hätten somit eine gemeinsame Adresse.

 

Wäre das Georg-August-Zinn-Haus frei, ergäben sich Spielräume, um an der Friedrich-Ebert-Schule, wie von der Schulgemeinde gewünscht, im Schuljahr 2019/2020 den „Pakt für den Nachmittag“ einführen und mittelfristig sogar ein echtes Ganztagesangebot verwirklichen zu können. Die derzeitige Unterbringung von Teilen der Betreuenden Grundschule im Kochschulhaus ist für mich nur eine Übergangslösung

 

Als Bürgermeister möchte ich folgende Punkte angehen:

  • Schaffung einer zentralen Anlaufstelle zur Erledigung von „Routineaufgaben ohne Beratung“; komplexere Fragen und Anliegen sollen – mit Terminvereinbarung - wie bisher im Fachamt geklärt werden.

  • Verbesserung des Internetangebotes

  • Installierung eines Vorschlagswesens, das für Mitarbeiter und Bürger offen ist, und eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses mit einer jährlichen Ergebnisübersicht für die Bürger und Gremien.

  • Im Sinne einer bürgerfreundlichen Verwaltung möchte ich den Landkreis und andere Behörden davon überzeugen, ihre Leistungen – zumindest tage- oder stundenweise - auch vor Ort in Griesheim anzubieten. Die Stadt würde dafür im Bürgeramt entsprechende Räume und Infrastruktur vorhalten.
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